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Permanent Make-up: So bereitest du dich vor — und so pflegst du es danach

Von Loredana · AURA by Loredana · Weil am Rhein

Ob Powder Brows, Lip Blush oder Wimpernkranz: Wie schön dein Permanent Make-up verheilt, entscheidet sich nicht nur im Studio — sondern auch davor und danach. Mit der richtigen Vorbereitung und konsequenter Nachsorge holst du das Beste aus deiner Behandlung heraus. Hier findest du alles Wichtige kompakt: Checkliste, Ablauf, Aftercare Woche für Woche und die Warnzeichen, bei denen du dich melden solltest.

Deine Checkliste vor dem Termin

Ein paar einfache Regeln in den Tagen vor der Pigmentierung sorgen dafür, dass deine Haut optimal vorbereitet ist und das Pigment gleichmäßig hält:

Deine Brauen musst du vorher übrigens nicht zupfen oder färben — die Form gestalten wir gemeinsam im Studio.

Was am Behandlungstag passiert

Plane für deinen Termin bei AURA by Loredana im Rhein Center Weil am Rhein etwa zwei bis drei Stunden ein. Zuerst gehen wir in Ruhe die Anamnese durch: Gesundheit, Medikamente, Hautzustand, dein Wunschbild. Danach folgt der wichtigste kreative Schritt — das Vorzeichnen. Form und Farbe werden auf dein Gesicht, deinen Hautunterton und deinen Stil abgestimmt, und du gibst erst dann dein Okay, wenn dir die Vorzeichnung wirklich gefällt.

Die Pigmentierung selbst erfolgt in mehreren sanften Durchgängen, eine betäubende Creme macht sie gut aushaltbar. Direkt danach ist das Ergebnis intensiver als das spätere Endbild — das Pigment hellt beim Verheilen deutlich auf. Bevor du gehst, bekommst du deine Pflegeanleitung Schritt für Schritt erklärt, damit du zu Hause genau weißt, was zu tun ist. Wie die Heilung beispielsweise bei Brauen Tag für Tag aussieht, liest du ausführlich in unserem Powder-Brows-Ratgeber.

Aftercare Woche 1: Die wichtigste Phase

Die ersten sieben Tage entscheiden maßgeblich darüber, wie gleichmäßig das Pigment einheilt. Deine Haut arbeitet jetzt — unterstütze sie so:

Woche 2 bis 4: Geduld während der Farbentwicklung

Sobald die Schüppchen abgefallen sind, kommt die Phase, die die meisten Nerven kostet: Das Pigment wirkt plötzlich viel zu hell, fleckig oder stellenweise verschwunden. Das ist kein Fehler, sondern normale Hautphysiologie — die frisch gebildete Hautschicht liegt wie ein Schleier über der Farbe. In den folgenden zwei Wochen wird die Haut wieder transparenter, und das Pigment scheint gleichmäßig durch.

In dieser Zeit gilt: dranbleiben, aber entspannt. Du kannst deine normale Reinigungs- und Pflegeroutine langsam wieder aufnehmen, sparst aber Säuren, Retinol und Peelings weiterhin großzügig um das Areal aus. Sobald die Haut vollständig geschlossen ist, wird Lichtschutz dein wichtigster Begleiter — UV-Strahlung ist der größte Feind jeder Pigmentierung. Das endgültige, verheilte Ergebnis beurteilst du frühestens nach vier Wochen. Erst dann zeigt sich, wo die Nacharbeit ansetzen wird.

Das solltest du in der Heilungsphase vermeiden

Zur Übersicht — diese Dinge lässt du während der Heilung konsequent weg:

Klingt nach viel — im Alltag ist es vor allem eines: zwei bis vier Wochen ein bisschen achtsamer sein als sonst.

Nacharbeit: Warum der zweite Termin zum Ergebnis gehört

Vier bis sechs Wochen nach der Erstbehandlung steht die Nacharbeit an — und sie ist kein Nice-to-have, sondern fester Bestandteil jedes sauberen Permanent Make-ups. Jede Haut nimmt Pigment etwas anders an: Manche Stellen heilen heller aus, andere satter. Im zweiten Termin werden diese Unterschiede ausgeglichen, die Form verfeinert und die Farbtiefe final eingestellt. Erst danach ist dein Ergebnis komplett.

Bei AURA by Loredana ist die Nacharbeit im Preis enthalten — bei Powder Brows ab 299 € ebenso wie bei Lip Blush ab 299 € und beim Wimpernkranz ab 249 €. Du zahlst also einen Preis für das fertige, verheilte Ergebnis, nicht für eine halbe Behandlung. Für die Nacharbeit gelten übrigens dieselben Vorbereitungs- und Pflegeregeln wie beim ersten Termin — die Heilung verläuft danach meist etwas schneller und unkomplizierter.

Warnzeichen: Wann du dich melden solltest

Zur Einordnung: Normal sind in den ersten ein bis zwei Tagen eine leichte Rötung, ein Spannungsgefühl, minimale Schwellung und bei Lippen auch etwas stärkeres Anschwellen. All das klingt von selbst ab.

Melde dich bitte umgehend, wenn eines dieser Zeichen auftritt: zunehmende statt abklingende Schmerzen, starke oder nach Tagen noch zunehmende Schwellung, deutliche Überwärmung des Areals, eitrige Absonderung, sich ausbreitende Rötung oder Fieber. Das können Anzeichen einer Infektion sein — die ist bei sauberer Arbeit und guter Pflege selten, gehört aber immer ärztlich abgeklärt. Kontaktiere in dem Fall dein Studio und suche zeitnah eine Ärztin oder einen Arzt auf. Ein seriöses Studio ist auch nach dem Termin für dich erreichbar und schaut lieber einmal zu viel auf ein Foto als einmal zu wenig.

Häufige Fragen

Warum darf ich vor dem PMU-Termin keinen Kaffee trinken?
Koffein fördert die Durchblutung und kann die Haut empfindlicher machen. Eine stärker durchblutete Haut gibt während der Pigmentierung mehr Gewebeflüssigkeit ab und nimmt dadurch weniger Pigment gleichmäßig an. Am Behandlungstag verzichtest du deshalb am besten darauf.
Wann darf ich nach Permanent Make-up wieder schminken?
Auf dem behandelten Areal selbst erst, wenn die Haut vollständig geschlossen ist — je nach Heilung nach etwa 10 bis 14 Tagen. Der Rest des Gesichts darf ab dem Folgetag ganz normal geschminkt werden.
Wie lange kein Sport nach Permanent Make-up?
Verzichte mindestens in den ersten drei bis fünf Tagen auf Sport und starkes Schwitzen. Schweiß reizt die heilende Haut und kann Pigment ausschwemmen. Schwimmen und Sauna pausierst du besser zwei bis vier Wochen.
Was tun, wenn die Farbe nach zwei Wochen fast verschwunden ist?
Erst einmal: nichts. Um Tag 8 bis 14 überdeckt die frisch gebildete Hautschicht das Pigment — das ist die normale helle Phase der Heilung. Die Farbe scheint in den folgenden Wochen wieder durch, und verbleibende helle Stellen werden bei der Nacharbeit aufgefüllt.
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